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Terrazzo

Der am stärksten verbreitete Betonwerkstein ist der Terrazzo-Belag. Die Platten bestehen aus einer Zementunterschicht und aus einer Oberschicht die dichtgesetzte, möglichst gleichgroße und gleiche Härte aufweisende Marmorkörnungen, eingelegt in einem Zementbett, enthält. Zur Färbung können Mineral- oder Eisenoxydfarben verwendet werden. Für hellen Terrazzo wird weißer Zement verwendet.

EIGENSCHAFTEN: Terrazzo kann nach dem Erhärten geschliffen und gegebenenfalls poliert werden. Er hat eine geringe Abnutzbarkeit (dicht und fest) und eine hohe Wasserundurchlässigkeit. Terrazzo ist alkali- und lösemittelfest, jedoch durch saure Produkte leicht angreifbar.

ZU BEACHTEN: Terrazzo muß sehr gut mit dem Unterboden verbunden sein, sonst kann bei größeren Platten Rißgefahr auftreten. Ein Ausbessern ist dann sehr schwierig.

Reinigung und Pflege:

a) GRUND- UND BAUFEINREINIGUNG
Die extreme und unterschiedlich starke Säureempfindlichkeit der in Terrazzo enthaltenen Materialien erlauben eine Grundreinigung nur mit alkalischen Produkten (z.B. LINAX PLUS, QUICKSTRIPPER). Bei besonders festhaftenden mineralischen Verschmutzungen (z.B. Zementschleier und Kalk) muß versucht werden, durch Zugabe von Scheuerpulver oder Scheuermilch (nicht sauer eingestellt), den abrasiven Reinigungseffekt zu erhöhen.

b) EINPFLEGE
In der Vergangenheit wurde Terrazzo mit Fußbodenölen und Bohnerwachsen behandelt. Heute verwendet man überwiegend spezielle Wachs- und Kunststoffdispersionen (z.B. GLENT, B 250). Eine derartige "Beschichtung" sollte jedoch bei frisch verlegten Terrazzoplatten erst nach ca. drei Monaten vorgenommen werden.

c) UNTERHALTSREINIGUNG
Die Unterhaltsreinigung auf diesem Belag ist meist unproblematisch und kann auf unbehandelter sowie auf eingepflegter Oberfläche mit herkömmlichen Reinigern (z.B. SR-13, DIFOTAN) durchgeführt werden. Auf uneingepflegten Oberflächen ist jedoch der Einsatz von Wischpflegemitteln (z.B. TAWIP, POSA, NETAN) den der reinen Reiniger vorzuziehen. Auch ist das Verfahren der Steinkristallisation (z.B. mit CRISTAN) möglich, allerdings fällt das Glanzbild meist etwas schwächer als z.B. bei Marmor aus.


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