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Nichttextile Beläge: Einpflege

Bodenbeläge können zum Schutz und zur längeren Haltbarkeit der Nutzschicht, zur Verbesserung der Optik (Glanzsteigerung) und zur leichteren und schnelleren Durchführung der Unterhaltsreinigung eingepflegt werden. Die Auswahl des geeigneten Pflegemittels sollte nach der Belagsart, der Nutzung bzw. Strapazierung und des Bereiches (z.B. Sporthalle, Verwaltungsbereich, Krankenhaus etc.) erfolgen.

Im Sporthallenbereich sollten nur nach DIN 18032 geprüfte Produkte (z.B. B 250) Verwendung finden. Für Bereiche, die einer regelmäßigen desinfizierenden Reinigung unterzogen werden müssen, eignen sich desinfektionsmittelbeständige Pflegeemulsionen (z.B. RESISTO-DES). Im Schul- und Verwaltungsbereich können harte, strapazierfähige Produkte (z.B. LONGLIFE) eingesetzt werden.

Zur Durchführung der Einpflege sind folgende Arbeitsgänge erforderlich:

  1. Pflegedispersion abschnittsweise auf den sauberen, trockenen Boden auftragen und mit einem Breitwischgerät oder bei grösseren Flächen mit einem Emulsionsauftragegerät gleichmäßig verteilen.
  2. Zügig arbeiten und nicht in den gerade antrocknenden Film wischen.
  3. Immer dünn auftragen (Auswirkung auf die Strapazierfähigkeit). 2-3 dünne Beschichtungen sind deutlich strapazierfähiger als 1 dicker Auftrag. Die Auftragsanzahl ist von der Saugfähigkeit des Bodens abhängig.
  4. Während der Trockenzeit nicht Begehen. Die Trockenzeit ist von der Luftfeuchte und der Temperatur abhängig. In der Regel reichen 30-45 Minuten Trockenzeit aus, bevor der 2. Auftrag in der gleichen Weise erfolgen kann.
  5. Poliervorgänge (z.B. das High-Speed-Verfahren) führen zur Verdichtung des Pflegefilms und zur Glanzsteigerung.


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