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Nichttextile Bodenbeläge: Steinkristallisation

Entgegen der bekannten Reinigungs- und Pflegeabläufe wird mit Steinkristallisatoren (z.B. CRISTAN) kein Schmutz beseitigt oder ein Pflegefilm aufgebracht, sondern über die chemische Reaktion mit dem im Stein enthaltenen Calziumcarbonat die natürliche Oberflächenhärte mittels mirkroskopisch kleinster Kristallteilchen wieder hergestellt.

Steinkristallisatoren werden wie folgt angewandt:

  1. Haftenden Schmutz und Pflegemittelrückstände mit geeigneten Grundreinigern (z.B. Linax plus oder Quickstripper) vom Steinboden entfernen. Belag gut trocknen lassen.
  2. Mittels Sprühaufsatz den Steinkristallisator (z.B. CRISTAN) unverdünnt nebelfeucht auf den Boden sprühen und sofort mit langsamlaufender Einscheibenmaschine (max. 350 UPM), unterlegt mit Stahlwollekranz (STAHLWOLLERINGE grob), Stahlwollematte oder Stahlwollestreifen bis zur Glanzgabe verarbeiten.
    Abschnittsweise ca. 1m² vorgehen.
    Stahlwolle rechtzeitig drehen bzw. ersetzen.
    Keine angerostete Stahlwolle verwenden!
  3. Gesamte bearbeitete Fläche mit sauberer, feiner Stahlwolle (STAHLWOLLERINGE fein) oder Polierpad nachpolieren.

Achtung: Steinkristallisatoren sind nicht geeignet für keramische Beläge, Granit, Sandstein, Schiefer und Steinteppich.

Vorteile die für die Steinkristallisation sprechen:
Oberflächenveredelung hält ca. 10 bis 20mal länger als herkömmliche Bearbeitung mit Pflegeprodukten.
Farben des behandelten Natursteinbelages bekommen wieder ihr ursprüngliches, leuchtend klares Aussehen bei gleichzeitigem Erhalt der natürlichen Oberflächenhärte.
Steinböden werden glänzend, kratz und abriebfest, schmutzab weisend, pflegeleicht und bleiben atmungsaktiv.
Keine Begehspuren und Strichbildung.
Keine Abwasserbelastung und Geruchsbelästigung bei sachgerechter Anwendung.
Schädigung auf Natursteinbelägen, hervorgerufen z.B. durch Fruchtsäfte, koffeinhaltige Limonaden u.ä. können mit geringem Aufwand, ohne optischen Unterschied zur übrigen Bodenfläche, ausgebessert bzw. nachkristallisiert werden.
Extrem ergiebig. Bei mittlerem Rauheitsgrad des zu behandelnden Natursteinbelages liegt der durchschnittliche Verbrauch bei 12-15 ml pro m².


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